Leuchtturm
Leuchtturm Le Paon
Île-de-Bréhat · Côtes-d’Armor
An der Nordspitze von Bréhat überblickt ein kleiner, nach 1944 wiederaufgebauter Turm aus rosa Granit die Pointe du Paon und markiert das gefährliche Gebiet der Horaine.
- Empfohlene Dauer
- 2 Std. 30 bis 4 Stunden hin und zurück vom Anleger, je nach Tempo, Pausen und Fortbewegungsart
- Art des Ortes
- Historischer Küstenleuchtturm, nicht zu besichtigen
- Atmosphäre
- Insel, wild, felsig und ikonisch
- Anfahrt
- Nordspitze der Île de Bréhat. Zu Fuß vom Anleger quer über die Insel oder mit dem Fahrrad bis zu den eigens dafür vorgesehenen Abstellplätzen. Der Weg zum Leuchtturm wurde 2025 und 2026 neu gestaltet. Das Innere des Leuchtturms ist nicht zu besichtigen.
Für wen eignet sich dieser Ort
- Mit der Familie
- 9/10
- Zu zweit
- 9/10
- Mit Freunden
- 8/10
- Allein
- 9/10
- Mit Hund
- 7/10
- Eingeschränkte Mobilität
- 5/10
Diese Werte werden aus den Angaben der Seite berechnet: offizielle Klassifizierung, Ausstattung, Schwierigkeit, Dauer und Lage. Sie dienen als Orientierung und ersetzen nicht die Nachfrage vor Ort, besonders zur Barrierefreiheit.
Über diesen Ort
Der Leuchtturm Le Paon markiert die Nordspitze der Île de Bréhat, in einer Landschaft aus rosa Granit, die sich direkt zum Ärmelkanal öffnet. Sein Name soll von „Pann“ oder „Penn“ kommen, bretonisch für „Ende“. Ein erstes Projekt wurde 1855 genehmigt, und das erste Feuer wurde 1860 fertiggestellt, um die gefährliche Passage des Plateaus der Horaine zu markieren. Das Feuer entwickelte sich danach mit mehreren Optiken und farbigen Sektoren weiter. 1888 kam ein Wärterhaus zum Türmchen hinzu. Der Leuchtturm ist mit Marie-Perrine Durand verbunden, die oft als erste Leuchtturmwärterin Frankreichs genannt wird. 1942 elektrifiziert, wurde er am 4. August 1944 von deutschen Truppen gesprengt, wie der Rosédo. Zwischen 1948 und 1952 wurde er mit rosa Granit aus Bréhat und Ploumanac’h wiederaufgebaut. Der heutige Turm ist etwa 9,5 Meter hoch, automatisiert und nicht zu besichtigen. 2026 wurde im Frühjahr ein großes Projekt zur Erneuerung des Zugangswegs abgeschlossen, um die Heide zu schützen, Fahrradparkplätze anzulegen und die Besucherströme zu lenken. Die Gemeinde schätzt, dass der Leuchtturm etwa 60 % der Inselbesucher anzieht, mehr als 150.000 Besuche pro Jahr. Le Paon ist daher weniger eine Innenbesichtigung als eines der großen Landschaftsziele von Bréhat.
Was Sie sehen werden
- Status: nicht zu besichtigen; das Außengelände ist frei zugänglich.
- Höhe: etwa 9,5 m.
- Erstes Feuer: 1860; Wiederaufbau 1948 bis 1952.
- Materialien: rosa Granit aus Bréhat und Ploumanac’h.
- Aufgabe: Markierung des Gebiets der Horaine; automatisiert.
- Geschichte: 1855 Genehmigung eines ersten Leuchtturmprojekts an der Pointe du Paon; 1860 erstes Feuer fertiggestellt, ein rotes Festfeuer; 1880 ein katadioptrisches System mit roten und weißen Sektoren; 1888 Bau eines Wärterhauses; 1895 ein neues Festfeuer mit weißen, roten und grünen Sektoren; 1942 Elektrifizierung; 4. August 1944 Zerstörung durch deutsche Truppen; 1948 bis 1952 Bau des heutigen Turms; 2025 bis Mai 2026 Erneuerung und Neugestaltung des Zugangswegs.
9 weitere Punkte anzeigenAusblenden
- Marie-Perrine Durand war viele Jahre Wärterin des Leuchtturms.
- Fotografie: Am spektakulärsten ist der Leuchtturm mit den rosa Granitfelsen, der Heide und dem Meer im Bild. Tiefes Morgen- oder Abendlicht gibt den Felsen viel Relief.
- Mit Kindern: ein schönes Familienziel, wenn man die Entfernung vom Anleger einplant. Für kleine Kinder planen Sie Pausen, Wasser und eventuell ein passendes Fahrrad ein.
- In der Nähe: der Leuchtturm Rosédo, die Kapelle Saint-Michel, die Mühle von Birlot, die Zitadelle von Bréhat, die Verreries de Bréhat, Port-Clos.
- Anfahrt: Nordspitze der Île de Bréhat. Zu Fuß vom Anleger quer über die Insel oder mit dem Fahrrad bis zu den eigens dafür vorgesehenen Abstellplätzen. Das Innere des Leuchtturms ist nicht zu besichtigen.
- Haustiere: Prüfen Sie die saisonalen Regeln der Insel und der Naturgebiete. Halten Sie Ihren Hund nahe Vögeln und Heide unter Kontrolle.
- Barrierefreiheit: Das Naturgelände und die Entfernung vom Anleger erschweren den Zugang für manche Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Erkundigen Sie sich nach den Transportmöglichkeiten auf der Insel.
- Sicherheit: Die Landspitze ist Wind und Dünung ausgesetzt. Bleiben Sie auf den erneuerten Wegen und steigen Sie bei schwerer See nicht auf die Felsen hinab. Respektieren Sie die Schutzzonen der Vegetation.
- Beste Zeit: morgens oder am späten Tag, bei klarem Wetter.
Praktische Informationen
- Barrierefreiheit
- Das Naturgelände und die Entfernung vom Anleger erschweren den Zugang für manche Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Erkundigen Sie sich nach den Transportmöglichkeiten auf der Insel.
- Beste Zeit
- Morgens oder am späten Tag, bei klarem Wetter.
Tipps vor Ort
- Prüfen Sie den Besichtigungsstatus am Tag vor der Fahrt, und verwechseln Sie nicht Zugang zum Gelände, Fuß des Leuchtturms und Inneres des Turms.
- Prüfen Sie bei einem besichtigbaren Leuchtturm die Zeit des letzten Aufstiegs, nicht nur die Schließzeit.
- Betrachten Sie einen Leuchtturm im Meer nur von einem professionell geführten Boot oder von einem sicheren Aussichtspunkt an Land.
- Nehmen Sie auch im Sommer eine winddichte Schicht mit; Treppen und Galerien können bei Regen oder Gischt rutschig sein.
- Prüfen Sie mit Kindern die Zahl der Stufen und ein eventuelles Mindestalter; bei Höhenangst ist der Aufstieg zur Galerie nicht für jeden.
10 weitere Tipps anzeigenAusblenden
- Aktive Leuchttürme sind Einrichtungen der Seesicherheit: Respektieren Sie alle gesperrten technischen Bereiche.
- Für Fotos ein Weitwinkel am Fuß des Leuchtturms und ein Teleobjektiv für Leuchttürme aus der Ferne.
- Prüfen Sie auf einer Insel das letzte Rückschiff, bevor Sie mit der Besichtigung beginnen.
- Bleiben Sie an Klippen hinter den Absperrungen und auf den Wegen; Hunde in Naturschutzgebieten an der Leine führen.
- Besichtigungen können aus Sicherheitsgründen kurzfristig abgesagt werden.
- Planen Sie 2 Std. 30 bis 4 Stunden hin und zurück vom Anleger ein.
- Brechen Sie im Sommer auf Bréhat früh auf.
- Lassen Sie auf einer Insel genug Spielraum für das Boot zurück.
- Ein Fernglas ist oft nützlicher, als sich nähern zu wollen.
- Verbinden Sie den Besuch mit dem Leuchtturm Rosédo und der Kapelle Saint-Michel.
Häufige Fragen
Kann man den Leuchtturm besichtigen?
Der Leuchtturm selbst ist nicht zu besichtigen, aber das Außengelände an der Nordspitze von Bréhat ist frei zugänglich, zu Fuß oder mit dem Fahrrad vom Anleger.
Wie viel Zeit sollte man einplanen?
2 Std. 30 bis 4 Stunden hin und zurück vom Anleger, je nach Tempo, Pausen und Fortbewegungsart.
Was macht den Ort besonders?
Eine der ikonischsten Landschaften von Bréhat erreichen, wo Leuchtturm, rosa Granit, Riffe und offenes Meer ein echtes Ende der Welt bilden.
Wann ist die beste Zeit für Fotos?
Bei tiefem Morgen- oder Abendlicht, mit dem Leuchtturm zwischen rosa Granitfelsen, Heide und Meer im Bild.
Gibt es ein besonderes Risiko?
Die Landspitze ist Wind und Dünung ausgesetzt. Bleiben Sie auf den erneuerten Wegen und steigen Sie bei schwerer See nicht auf die Felsen hinab.
Ist der Leuchtturm noch in Betrieb?
Ja, es ist ein automatisiertes Feuer.
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Foto: Gzen92 · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
