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Tour des Anglais, Pénerf

Damgan · Morbihan

Leuchtturm

Tour des Anglais, Pénerf

Damgan · Morbihan

An der Pointe du Lenn ein etwa 15 Meter hoher zylindrischer Turm, vermutlich im 16. Jahrhundert erbaut: ein ehemaliges Feuer, Orientierungspunkt und Ausguck über der Einfahrt nach Pénerf.

Tour des Anglais, Pénerf
Empfohlene Dauer
30 Minuten bis 1 Stunde vor Ort, 1 Std. 30 bis 3 Stunden als Teil einer Runde auf dem GR 34.
Art des Ortes
Ehemaliger Feuerturm und historischer Ausguck
Atmosphäre
Historisch, Flussmündung, wehrhaft und maritim.
Anfahrt
Pointe du Lenn in Pénerf, Gemeinde Damgan. Zu Fuß über die Wege und Pfade der Halbinsel. Der Turm ist nicht frei zu besichtigen.

Für wen eignet sich dieser Ort

Mit der Familie
9/10
Zu zweit
9/10
Mit Freunden
8/10
Allein
9/10
Mit Hund
7/10
Eingeschränkte Mobilität
6/10

Diese Werte werden aus den Angaben der Seite berechnet: offizielle Klassifizierung, Ausstattung, Schwierigkeit, Dauer und Lage. Sie dienen als Orientierung und ersetzen nicht die Nachfrage vor Ort, besonders zur Barrierefreiheit.

Über diesen Ort

Der Tour des Anglais in Pénerf ist kein moderner Leuchtturm, und gerade das macht ihn interessant. Er steht an der Pointe du Lenn auf der Halbinsel Pénerf in Damgan, wurde vermutlich im 16. Jahrhundert erbaut und ist spätestens 1692 belegt. Früher als Tour Blanche oder Tour de Pénerf bekannt, erhielt er seinen heutigen Namen, Tour des Anglais, erst Anfang des 20. Jahrhunderts. Der etwa 15 Meter hohe zylindrische Turm diente als Ausguck, Verteidigungsbau und Feuerturm zur Markierung der Einfahrt in den Fluss Pénerf. Er gehörte zu einem militärischen Küstensystem, zu dem auch Batterien zählten. Seine heutige Form bewahrt eine sehr alte Architektur: ein geböschter Sockel, dicke Mauern aus örtlichem Küstenstein, Schießscharten, eine Brüstung und Maschikulis auf Granitkonsolen. Der Turm wurde im 19. Jahrhundert restauriert und im 20. Jahrhundert erneut instand gesetzt. Er wurde auch zu einem Orientierungspunkt für Seeleute. Er steht unter Denkmalschutz und gehört der Gemeinde Damgan. Er ist nicht frei zugänglich, wird aber manchmal in geführte Kulturerbe-Touren einbezogen. Der GR 34 führt in der Nähe vorbei, was ihn zu einem ausgezeichneten Halt bei einem Spaziergang rund um die Halbinsel Pénerf macht.

Was Sie sehen werden

  • Art des Ortes: ehemaliger Feuerturm und historischer Ausguck.
  • Besichtigung: außen frei zugänglich; innen nicht frei zugänglich, gelegentliche Führungen.
  • Höhe: etwa 15 m.
  • Datierung: vermutlich 16. Jahrhundert, belegt 1692.
  • Historische Rolle: Feuerturm, Ausguck und Verteidigungsbau.
  • Spätere Rolle: Orientierungspunkt für Seeleute.
12 weitere Punkte anzeigen
  • Schutz: historisches Denkmal.
  • Eigentümer: die Gemeinde Damgan.
  • Er gehörte zu einem Verteidigungssystem mit Küstenbatterien.
  • Er war lange als Tour Blanche oder Tour de Pénerf bekannt.
  • 1886: Der Turm wird restauriert und geweißt.
  • Anfang des 20. Jahrhunderts: Der Name Tour des Anglais setzt sich durch.
  • 1978: Sockel und ein Teil des Mauerwerks werden restauriert.
  • Haustiere: für einen Spaziergang im Freien geeignet, gemäß den örtlichen Regeln.
  • Barrierefreiheit: Das Äußere ist je nach gewähltem Weg auf der Landspitze leichter erreichbar als viele Leuchttürme.
  • Sicherheit: ein einfacher Küstenort, aber je nach Gezeiten Vorsicht im Watt, an Slipanlagen und Ufern.
  • Beste Zeit: klares Wetter, ruhige See und gute Sicht.
  • In der Nähe: der Hafen von Pénerf, der Fluss Pénerf, der GR 34, Damgan, der Strand von Kervoyal, die Pointe de Pénerf.

Praktische Informationen

Barrierefreiheit
Das Äußere ist je nach gewähltem Weg auf der Landspitze leichter erreichbar als viele Leuchttürme.
Beste Zeit
Klares Wetter, ruhige See und gute Sicht.

Tipps vor Ort

  • Prüfen Sie den Besichtigungsstatus am Tag vor der Fahrt, und verwechseln Sie nicht Zugang zum Gelände, Fuß des Leuchtturms und Inneres des Turms.
  • Prüfen Sie bei einem besichtigbaren Leuchtturm die Zeit des letzten Aufstiegs, nicht nur die Schließzeit.
  • Betrachten Sie einen Leuchtturm im Meer nur von einem professionell geführten Boot oder von einem sicheren Aussichtspunkt an Land.
  • Nehmen Sie auch im Sommer eine winddichte Schicht mit; Treppen und Galerien können bei Regen oder Gischt rutschig sein.
  • Prüfen Sie mit Kindern die Zahl der Stufen und ein eventuelles Mindestalter; bei Höhenangst ist der Aufstieg zur Galerie nicht für jeden.
7 weitere Tipps anzeigen
  • Aktive Leuchttürme sind Einrichtungen der Seesicherheit: Respektieren Sie alle gesperrten technischen Bereiche.
  • Für Fotos ein Weitwinkel am Fuß des Leuchtturms und ein Teleobjektiv für Leuchttürme aus der Ferne.
  • Prüfen Sie auf einer Insel das letzte Rückschiff, bevor Sie mit der Besichtigung beginnen.
  • Bleiben Sie an Klippen hinter den Absperrungen und auf den Wegen; Hunde in Naturschutzgebieten an der Leine führen.
  • Besichtigungen können aus Sicherheitsgründen kurzfristig abgesagt werden.
  • Den Besuch mit dem Hafen von Pénerf und einem Spaziergang am Fluss kombinieren.
  • Beim Tourismusbüro Damgan nach geführten Kulturerbe-Touren fragen, die den Turm einschließen.

Häufige Fragen

Kann man den Turm besichtigen?

Das Äußere ist frei zugänglich; innen ist er nicht frei zu besichtigen, gelegentliche Führungen sind aber möglich.

Wie viel Zeit sollte man einplanen?

30 Minuten bis 1 Stunde vor Ort, 1 Std. 30 bis 3 Stunden als Teil einer Runde auf dem GR 34.

Was ist das Besondere daran?

Einen der ältesten erhaltenen Vorläufer des Leuchtturms an der französischen Atlantikküste entdecken.

Wann ist die beste Zeit für Fotos?

Bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang, wenn sich seine Silhouette von der Flussmündung abhebt. Aus der Ferne zeigt sich seine Rolle als Küstenmarke am besten.

Gibt es ein besonderes Risiko?

Ein einfacher Küstenort, aber je nach Gezeiten Vorsicht im Watt, an Slipanlagen und Ufern.

Ist der Turm noch in Betrieb?

Er dient nicht mehr als Feuerturm, wurde aber zu einem Orientierungspunkt für Seeleute.

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Foto: Rosescreen · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons