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Site naturel

Réserve naturelle des marais de Séné

Séné · Morbihan

Naturstätte

Réserve naturelle des marais de Séné

Séné · Morbihan

Am äußersten Ende des Golfs von Morbihan liegen 530 Hektar ehemalige Salzgärten, Watt und Wiesen, in denen Säbelschnäbler, Löffler und Stelzenläufer leben. Überdachte Beobachtungshütten und ein freier, ganzjährig geöffneter Weg.

Réserve naturelle des marais de Séné
Empfohlene Dauer
2 Stunden pro Weg, ein halber Tag für beide
Art des Ortes
Nationales Naturschutzgebiet, Sümpfe und ehemalige Salzgärten
Atmosphäre
Ruhig und besinnlich, im Rhythmus der Gezeiten und der Zugvögel, unter einem weiten offenen Himmel
Anfahrt
Centre Nature Rémy Basque, route de Brouel, Séné, wenige Minuten von Vannes. Parkplatz in der Nähe, nur tagsüber (keine Übernachtung im Wohnmobil oder Van). Mit dem Zug: Bahnhof Vannes, dann das Busnetz Kicéo nach Séné (die Linie nach Brouel prüfen). Mit dem Fahrrad von Vannes: Das Zentrum trägt das Label Accueil Vélo, aber der Besuch erfolgt zu Fuß. Der freie Weg beginnt etwa 2 km vom Centre Nature.

Für wen eignet sich dieser Ort

Mit der Familie
9/10
Zu zweit
9/10
Mit Freunden
8/10
Allein
10/10
Mit Hund
1/10
Eingeschränkte Mobilität
8/10

Diese Werte werden aus den Angaben der Seite berechnet: offizielle Klassifizierung, Ausstattung, Schwierigkeit, Dauer und Lage. Sie dienen als Orientierung und ersetzen nicht die Nachfrage vor Ort, besonders zur Barrierefreiheit.

Über diesen Ort

Das nationale Naturschutzgebiet der Sümpfe von Séné liegt am äußersten Ende des Golfs von Morbihan, am Westufer des Flusses Noyalo, wenige Kilometer von Vannes. Am 21. August 1996 ausgewiesen, schützt es 410 Hektar, mit der 2002 hinzugefügten Pufferzone 530: das größte Naturschutzgebiet dieser Art im Herzen des Golfs. 2026 feierte es sein 30-jähriges Bestehen. Die Landschaft ist flach und offen: Watt, Salzwiesen, Kanäle, ehemalige Salzgärten, Feuchtwiesen, Heide, Hecken und rund fünfzig Teiche. Dieser vor den Strömungen geschützte Winkel des Golfs lässt sehr feinen Schlick absetzen, einen der reichsten Lebensräume der Küste: Würmer, kleine Muscheln und Krebstiere gibt es in Hülle und Fülle. Bei Ebbe kommen die Vögel zum Fressen; wenn das Meer steigt und das Watt bedeckt, ziehen sich viele in die Becken des Schutzgebiets zurück, näher an die Hütten. Direkt darüber beherbergen die Salzwiesen, die nur bei den höchsten Fluten bedeckt sind, Queller, Portulak-Keilmelde und Strandflieder, salztolerante Pflanzen. Diese Landschaft ist weitgehend vom Menschen geschaffen. 1720 überließ Ludwig XV. dem Klerus von Vannes vom Meer bedecktes Land, um Salinen anzulegen; ab 1749 wurde Salz gewonnen, in Becken, in denen Sonne und Wind das Wasser verdunsten. Angesichts der Konkurrenz anderer Regionen ging die Tätigkeit im 19. Jahrhundert zurück und verschwand um die Mitte des 20. Jahrhunderts. Die rund fünfzig aufgegebenen Becken sind zu Lagunen geworden, deren Wasserstand das Team des Schutzgebiets heute auf den Zentimeter genau einstellt, je nach den Vögeln, die es anlocken will. Rund 220 Vogelarten wurden hier beobachtet, davon brüten 76 regelmäßig. Der Säbelschnäbler mit seinem aufgebogenen Schnabel ist das Wahrzeichen, gefolgt von Stelzenläufer, Löffler, Brandgans und Blaukehlchen. Die Arten wechseln mit den Jahreszeiten: Nester und Küken im Frühling, große Zugbewegungen am Ende des Sommers und Tausende Enten und Watvögel von Oktober bis März. Das Schutzgebiet beherbergt außerdem etwa die Hälfte der Schmetterlingsarten der Bretagne, rund vierzig Libellenarten und zehn Amphibienarten. Der Schutz entstand aus dem Engagement von Naturforschern. Nach der Ölpest der Amoco Cadiz 1978 ermöglichten Spenden, die der Verein sammelte, aus dem später Bretagne Vivante wurde, 1979 den Kauf von 14 Hektar Salzgärten, das erste von einem Verein betriebene Schutzgebiet. Das nationale Schutzgebiet wird heute von der Gemeinde Séné, Bretagne Vivante und dem örtlichen Jagdverband verwaltet. Man erkundet es vom Centre Nature Rémy Basque aus, benannt nach seinem ersten ehrenamtlichen Wächter, auf zwei Wegen: einem ausgebauten mit sechs Hütten und einem anderen, der ganzjährig frei zugänglich ist.

Was Sie sehen werden

  • Das größte Naturschutzgebiet im Golf von Morbihan: 410 Hektar ausgewiesen, 530 mit der Pufferzone.
  • Rund 220 beobachtete Vogelarten, darunter Säbelschnäbler, Stelzenläufer, Löffler und Brandgans.
  • Sechs überdachte Hütten auf dem Hauptweg, direkt an den Becken, mit Bestimmungstafeln und Führern.
  • Ein freier Weg von 4,5 km, ganzjährig geöffnet, mit einer Hütte und zwei Plattformen.
  • Ehemalige Salzgärten aus dem 18. Jahrhundert, zu Lagunen geworden: rund fünfzig Becken und die Reste eines Salzlagers.
  • Watt und Salzwiesen des Flusses Noyalo, wo die Vögel dem Rhythmus der Gezeiten folgen.
4 weitere Punkte anzeigen
  • Etwa die Hälfte der Schmetterlingsarten der Bretagne, Dutzende Libellen und rund fünfzig Teiche.
  • Ein Weg und zwei Hütten rollstuhlgerecht, dazu eine Broschüre in leichter Sprache.
  • Naturausflüge das ganze Jahr, Aktivitäten ab 3 Jahren, ehrenamtliche Arbeitseinsätze und ein internationaler Fotowettbewerb.
  • Fernglasverleih für 2 € und QR-Codes, die zuletzt gesehene Vögel zeigen.

Praktische Informationen

Adresse
Centre Nature Rémy Basque, route de Brouel, 56860 Séné
Öffentliche Verkehrsmittel
Bahnhof Vannes, dann der Kicéo-Bus nach Séné.
Parken
Parkplatz nahe dem Centre Nature, tagsüber. Übernachten mit Wohnmobil und Van ist verboten.
Haustiere
Haushunde im Schutzgebiet verboten (Verordnung von 1996). Blindenhunde auf dem angepassten Weg erlaubt.
Barrierefreiheit
Ein Weg und zwei Hütten rollstuhlgerecht (eine kleine Stufe von etwa 3 cm am Anfang des Weges), 45 Minuten bis 1 Stunde. Broschüre in leichter Sprache. Blindenhunde auf dem angepassten Weg erlaubt.
Beste Zeit
April bis Juni für einen ersten Besuch (vollständiger Weg, Brutzeit). Herbst und Winter für Zugvögel und Überwinterer.

Tipps vor Ort

  • Haushunde sind im Schutzgebiet verboten, auch angeleint: den eigenen nicht mitbringen. Blindenhunde sind auf dem angepassten Weg erlaubt; das Schutzgebiet vorab informieren.
  • Der kostenpflichtige Besuch ist bis zum 31. Januar 2027 geschlossen. Der rote Weg bleibt täglich frei zugänglich, und der gelbe Weg öffnet sonntags von 14 bis 17 Uhr kostenlos.
  • Öffnungszeiten 2026 für den kostenpflichtigen Bereich: Februar und März 14 bis 18 Uhr, April bis Juni 14 bis 19 Uhr, montags geschlossen; Juli und August täglich 10 bis 13 Uhr und 14 bis 19 Uhr. Die Kasse schließt 2 Stunden früher (16 oder 17 Uhr).
  • Preise 2026: 7 €, ermäßigt 3,50 €, Familie 16 €, frei unter 7 Jahren in Familienbegleitung und für Mitglieder von Bretagne Vivante. Fernglasverleih 2 €.
  • Für einen ersten Besuch den Hauptweg wählen: 4 km, sechs Hütten, etwa 2 Stunden. In jeder Hütte mehrere Minuten bleiben: Die Vögel zeigen sich nach und nach.
8 weitere Tipps anzeigen
  • Die Gezeitenzeiten prüfen: Bei auflaufendem Wasser verlassen die Vögel das Watt für die Becken, näher an den Hütten. An der Rezeption auch fragen, was am Tag gesehen wurde.
  • Frühling für Nester, Säbelschnäbler und Stelzenläufer; Spätsommer für Zugvögel; Oktober bis März für die Tausenden überwinternden Enten und Watvögel.
  • Auf den Wegen und in den Hütten bleiben, nichts pflücken und leise sprechen: sich nie einem Vogel nähern.
  • Bootfahren ist im Schutzgebiet verboten (Kajak, Stand-up-Paddle, Boot), ebenso Camping, Biwak, Feuer und grundsätzlich das Angeln.
  • Drohnen: Die Verordnung des Schutzgebiets verbietet Flüge motorisierter Luftfahrzeuge unter 300 m. Keine Drohne ohne Genehmigung fliegen.
  • Im Winter auf dem freien Weg Stiefel oder Wanderschuhe tragen: Die Wege sind nass oder schlammig.
  • Mit Kindern den Besuch zum Spiel machen: einen Vogel mit langen rosa Beinen, einem gebogenen Schnabel, einen ganz weißen Vogel finden. Aktivitäten werden ab 3 Jahren angeboten.
  • Fotografen: Ein Teleobjektiv von 200 bis 600 mm ist ideal, aber die Hütten erlauben schon mit dem Smartphone gute Fotos.

Häufige Fragen

Wie groß ist er?

410 Hektar sind seit dem 21. August 1996 nationales Naturschutzgebiet. Mit der 2002 hinzugefügten Pufferzone von 120 Hektar sind 530 Hektar geschützt.

Muss man bezahlen?

Der Hauptweg mit seinen sechs Hütten ist in der Saison kostenpflichtig: 7 € im Jahr 2026, ermäßigt 3,50 €, 16 € für eine Familie, frei unter 7 Jahren in Familienbegleitung. Der freie Weg von 4,5 km ist ganzjährig kostenlos.

Ist das Schutzgebiet derzeit geöffnet?

Der kostenpflichtige Besuch ist bis zum 31. Januar 2027 geschlossen. Der rote Weg bleibt täglich kostenlos geöffnet, und der gelbe Weg öffnet dank der Amis de la Réserve sonntags von 14 bis 17 Uhr kostenlos. Die Naturausflüge gehen weiter.

Welche Öffnungszeiten hat der kostenpflichtige Bereich?

2026 galten: im Februar und März 14 bis 18 Uhr; von April bis Juni 14 bis 19 Uhr, täglich außer montags; im Juli und August täglich von 10 bis 13 Uhr und von 14 bis 19 Uhr. Die Kasse schließt zwei Stunden vor Schließung.

Welchen Weg sollte man wählen?

Für einen ersten Besuch den Hauptweg: etwa 4 km, sechs überdachte Hütten, Bestimmungstafeln und Führer, in 2 Stunden. Der freie Weg, 4,5 km mit einer Hütte und zwei Plattformen, ist eher ein Spaziergang. Begeisterte machen beide.

Welche Vögel kann man sehen?

Rund 220 Arten wurden beobachtet, davon brüten 76 regelmäßig. Die bekanntesten sind Säbelschnäbler, Stelzenläufer, Löffler, Brandgans, Spießente, Uferschnepfe und Blaukehlchen. Die anwesenden Arten wechseln täglich.

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Foto: Réserve Naturelle des Marais de Séné · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons