Leuchtturm
Leuchtturm Cap Fréhel
Plévenon · Côtes-d’Armor
Ein 32,85 m hoher quadratischer Turm, nach 1944 wiederaufgebaut, mit einem weißen Licht, das 29 Seemeilen weit sichtbar ist, inmitten der Klippen und der Heide des Cap Fréhel.
- Empfohlene Dauer
- 1 Std. 30 bis 3 Std., oder ein halber Tag mit einer Wanderung zum Fort La Latte
- Art des Ortes
- Großer, zu besichtigender Leuchtturm, als Monument historique eingestuft
- Atmosphäre
- Grandios, naturnah, geschichtsträchtig und mit weitem Rundblick
- Anfahrt
- Cap Fréhel, Plévenon. Parkplatz des Grand Site in der Nähe. Der Leuchtturm ist an festgelegten Terminen geöffnet, im Sommer werden eventuell Besuche nach dem Einschalten des Lichts angeboten.
Für wen eignet sich dieser Ort
- Mit der Familie
- 9/10
- Zu zweit
- 9/10
- Mit Freunden
- 8/10
- Allein
- 9/10
- Mit Hund
- 7/10
- Eingeschränkte Mobilität
- 5/10
Diese Werte werden aus den Angaben der Seite berechnet: offizielle Klassifizierung, Ausstattung, Schwierigkeit, Dauer und Lage. Sie dienen als Orientierung und ersetzen nicht die Nachfrage vor Ort, besonders zur Barrierefreiheit.
Über diesen Ort
Am Cap Fréhel vereinen sich mehrere Generationen von Leuchttürmen in einer einzigen Landschaft. Ein erstes Leuchtfeuer ist um 1650 belegt. Nach einer Inspektion durch Vauban wurde 1702 ein von Garengeau entworfener Turm entzündet, der noch heute zu sehen ist. Im 19. Jahrhundert führte der wachsende Schiffsverkehr zum Bau eines neuen achteckigen Turms nach Plänen von Léonce Reynaud, der 1847 in Betrieb ging. Dieser zweite Turm wurde am 11. August 1944 von deutschen Truppen zerstört. Der alte Turm von 1702 übernahm daraufhin eine Zeit lang wieder den Dienst, bis der heutige Leuchtturm fertig war. Der Wiederaufbau begann 1947 unter dem Architekten Yves Hémar, und das Licht des dritten Leuchtturms wurde am 1. Juli 1950 eingeschaltet. Der quadratische Turm ist 32,85 Meter hoch. Sein weißes Licht sendet alle zehn Sekunden zwei gruppierte Blitze aus und ist 29 Seemeilen weit sichtbar. Der seit 2011 als Monument historique eingestufte und für Besucher geöffnete Leuchtturm steht in einer Landschaft aus rosa Sandsteinklippen, Heide und offenem Meer, die allein schon die Reise lohnt. Der Aufstieg zeigt, wie weit das Kap zwischen der Bucht von Saint-Brieuc und der Reede von Saint-Malo vorspringt. Der Ort ist außerdem mit dem GR34 und dem Fort La Latte verbunden und kann so zum Höhepunkt eines halben oder ganzen Tages werden.
Was Sie sehen werden
- Höhe: 32,85 m.
- Licht: zwei gruppierte weiße Blitze alle 10 Sekunden, 29 Seemeilen weit sichtbar.
- Optik: drehend, vier Paneele, 0,50 m Brennweite; 250-W-Lampe.
- In Betrieb seit dem 1. Juli 1950, fernüberwacht vom Team von Phares et Balises in Saint-Malo.
- Um 1650: das erste bekannte Leuchtfeuer auf dem Kap.
- 1694: Vauban empfiehlt den Bau eines echten Turms.
12 weitere Punkte anzeigenAusblenden
- 1702: Der von Garengeau gebaute Turm wird entzündet.
- 1847: Der zweite Turm von Léonce Reynaud wird entzündet.
- 5. Juni 1903: Der heutige Rhythmus von zwei Blitzen alle zehn Sekunden wird eingeführt.
- 11. August 1944: Der Leuchtturm aus dem 19. Jahrhundert wird zerstört.
- 1947: Beginn des Wiederaufbaus; 1. Juli 1950: Der heutige Leuchtturm wird entzündet.
- 23. Mai 2011: Einstufung als Monument historique.
- Fotografie: Der Turm kommt am besten mit der Heide, dem alten Turm von 1702 oder den Klippen zur Geltung. Das Licht am späten Nachmittag betont den rosa Sandstein und das Relief.
- Familien: ein hervorragender Ort für Familien, reich an Natur und Erbe. Ob Kinder den Leuchtturm besteigen können, hängt von ihrem Alter, ihrer Sicherheit auf Treppen und den Regeln des Tages ab.
- Anfahrt: Cap Fréhel, Plévenon. Parkplatz des Grand Site in der Nähe. Der Leuchtturm ist an festgelegten Terminen geöffnet, im Sommer werden eventuell Besuche nach dem Einschalten des Lichts angeboten.
- Haustiere: Die Regeln hängen von den Naturbereichen und der Saison ab. Hunde an der Leine führen und Nistgebiete meiden.
- Sicherheit: sehr hohe, windexponierte Klippen. Absperrungen und Wege strikt beachten. Nie für ein Foto nah an den Rand gehen.
- In der Nähe: Fort La Latte, der GR34, die Anse des Sévignés, Plévenon, Sables-d’Or-les-Pins, das Cap d’Erquy.
Praktische Informationen
- Parken
- Ganzjährig gebührenpflichtiger Parkplatz; Behindertenparkplätze vorhanden, kostenloses Parken für Inhaber eines Behindertenausweises.
- Barrierefreiheit
- Behindertenparkplätze, rollstuhlgerechter Zugang bis zum Fuß des Leuchtturms über einen Weg (der Aufstieg auf den Turm ist nicht zugänglich).
- Beste Zeit
- Klares Wetter, morgens oder am späten Nachmittag; der Leuchtturm ist in der Saison geöffnet.
Tipps vor Ort
- Die Öffnungszeiten am Tag selbst prüfen: Die Öffnung kann saisonal sein oder wegen des Wetters ausfallen.
- 1 Std. 30 bis 3 Std. einplanen, oder einen halben Tag mit der Wanderung zum Fort La Latte, damit der Besuch mehr als ein Fotostopp wird.
- Das Wetter und vor allem den Wind prüfen, der einen Küstenort deutlich ungemütlicher machen kann.
- Auf den Klippen hinter den Absperrungen und auf den Wegen bleiben, auch wenn ein besserer Fotowinkel nah scheint.
- Im Sommer früh am Morgen oder spät am Tag kommen, wenn weniger los ist.
7 weitere Tipps anzeigenAusblenden
- Im Winter wegen Wind und Gischt mit einem deutlich kälteren Gefühl als vorhergesagt rechnen.
- Ein Weitwinkelobjektiv eignet sich hier gut, um den Leuchtturm mit den Klippen und der Heide zu zeigen.
- Ein Fernglas mitnehmen, um die architektonischen Details zu sehen, ohne die erlaubten Bereiche zu verlassen.
- Auf die Unterschiede zwischen dem heutigen Turm und dem alten Turm von 1702 daneben achten.
- Vegetation und Nistgebiete respektieren: Der Ort ist geschützt.
- Für den Sonnenuntergang den Rückweg vor Einbruch der Dunkelheit planen: Der Ort ist nicht beleuchtet.
- Preise, Öffnungszeiten und Abendbesuche können sich von Saison zu Saison ändern.
Häufige Fragen
Kann man den Leuchtturm Cap Fréhel besichtigen?
Ja, während der Öffnungszeiten. Er steht am Cap Fréhel in Plévenon, mit dem Parkplatz des Grand Site in der Nähe. Im Sommer werden eventuell Besuche nach dem Einschalten des Lichts angeboten.
Wie viel Zeit sollte man einplanen?
1 Std. 30 bis 3 Std, oder ein halber Tag mit einer Wanderung zum Fort La Latte.
Was macht den Ort besonders?
Man besteigt einen großen Leuchtturm und entdeckt dabei einen außergewöhnlichen Naturort und mehr als drei Jahrhunderte Geschichte der Schiffsführung.
Wie ist die Atmosphäre?
Grandios, naturnah, geschichtsträchtig und mit weitem Rundblick.
Ist der Besuch kostenlos?
Den Leuchtturm von außen zu betrachten kann kostenlos sein, doch die Besichtigung innen und manche Einrichtungen sind je nach Kalender kostenpflichtig.
Wann ist die beste Zeit für Fotos?
Der Turm kommt am besten mit der Heide, dem alten Turm von 1702 oder den Klippen zur Geltung. Das Licht am späten Nachmittag betont den rosa Sandstein und das Relief.
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Bewertungen von Reisenden
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Fotos: W. Bulach · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons · Giorgio Galeotti · CC BY 4.0 · Wikimedia Commons · Pymouss · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons




